Dienstag, 12. Dezember 2017

Lieber Besucher, liebe Besucherin,

hiermit möchten wir auf unsere nächste Veranstaltung aufmerksam machen: am kommenden Dienstag wird Herr Dietz, der Direktor des Kunstvereins Freiburg i. Br. einen Vortrag halten über „Kuratorische Forschung“ und u.a. der Frage nachgehen, inwieweit Kunst und Wissenschaft in eine interdisziplinäre Arbeit treten können. Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion! 

Organisiert wird das von der Diskussionsrunde im Rahmen der Ringvorlesung der Interdisziplinären Anthropologie im WS17/18.


Sonntag, 10. September 2017

Liebe Anthropolog_innen und Teilnehmer_innen, 

wir sehen auf ein ereignisreiches und interessantes Semester zurück, in dem wir mit der Hilfe von sechs Referenten Einblicke in die verschiedensten Disziplinen und Themenbereiche werfen durften. Wir danken allen, die dabei waren und mit ihren kritischen Anmerkungen und Diskussionsbeiträgen die Veranstaltungen bereichert haben. Besonders bedanken möchten wir uns nochmals bei den Referenten selbst für ihr Engagement: Tobias Lander, Christoph Schmider, Felix Lindner, Stephan Witetschek, Sebastian Weydner-Volkmann und Benjamin Dober. 

Für die Übernahme anfallender Kosten durch Plakate, Fahrtkosten usw. danken wir dem Verband der Freunde der Universität Freiburg e.V. An dieser Stelle sei auch nochmals ein herzlicher Dank an Stephan Baake vom Seminar für Alte Geschichte, der uns bei allen organisatorischen Problemen immer tatkräftig unterstützt hat, sowie an die Masterstudiengangkoordinatorin Cornelia Brink für ihr Empfehlungsschreiben. 

Leider kann die Diskussionsrunde im Wintersemester 2017/18 nicht stattfinden. Für das Sommersemester streben wir allerdings eine Fortsetzung an und sammeln bereits erste Ideen für das neue Programm. Bis dahin sieht man sich bestimmt in der ein oder anderen Sitzung der Ringvorlesung "Themenfelder der Anthropologie" (ab dem 17.10. immer dienstags 16-18h im HS 1015). 

Euer Team der Diskussionsrunde 
Damaris und Gaetano



Postskriptum-Update #1: 
Die Protokolle zu den Vorträgen von Felix Lindner und Dr. Stephan Witetschek sind in den "Materialien" als PDF-Dateien hochgeladen.

Postskriptum-Update #2:
Das Protokoll zum Vortrag von Herrn Weydner-Volkmann ist in den Materialien als PDF-Datei hochgeladen.

Sonntag, 23. Juli 2017

Trost und Humor

Kommenden Dienstag geht die Vortragsreihe der Diskussionsrunde der interdisziplinären Anthropologie in diesem Sommersemester zu Ende mit einem Vortrag von Benjamin Dober zum Thema "Trost und Humor bei Hans Blumenberg". 



Mittwoch, 28. Juni 2017

Gesellschaftspolitische Sicherheitsforschung

Das Programm der Diskussionsrunde geht allmählich auf das Ende der Vorlesungszeit zu. Am Dienstag, den 11.07. findet der vorletzte Vortrag von Herrn Sebastian Weydner-Volkmann statt. Wir hoffen auch hier auf eine interessante und ergiebige Diskussion!

Abstract:

„Angewandte Ethik“ lässt sich als ein genuin interdisziplinäres Forschungsfeld begreifen. In der Betonung der Anwendungsorientierung schwingt dabei auch der Vorwurf an die allgemeine Ethik mit, sie übergehe den tatsächlichen Bedarf für eine in konkreten Entscheidungssituationen hilfreiche Moralphilosophie. Denn um eine tatsächliche Hilfestellung zu bieten, muss dieser These gemäß die Ethik Angebote entwickeln können, die sich aus der „Komfortzone“ rein disziplinärer Problemstellungen lösen und auf die Gegebenheiten des jeweiligen Entscheidungskontextes eingehen. Das heißt, die im konkreten Entscheidungskontext relevanten Sachzwänge und Forschungsmethoden wie auch die relevanten Wertmaßstäbe und Handlungsgewohnheiten müssen adäquat berücksichtigt werden – und die Kritik lautet hierbei, dass dies durch eine simple „Anwendung“ klassischer Ethikentwürfe gerade nicht erreicht werden könne. 

Mit der Kritik an den klassischen Positionen der allgemeinen Ethik erweist sich dabei jedoch die Suche nach einer passenden Methode als eine zentrale Herausforderung: Wie lässt sich die Orientierung am jeweiligen Entscheidungskontext mit der Forderung nach Wissenschaftlichkeit und epistemologischer Begründbarkeit ethischer Ansätze vereinbaren? Wenn die Methode keine schlichte Anwendung einer utilitaristischen, kantischen oder tugendethischen Position sein soll – wie lässt sie sich sonst begründen? 

 In dem Vortrag möchte Herr Weydner-Volkmann hierzu einige methodische Überlegungen aus dem stark technisch ausgerichteten Forschungsprojekt XP-DITE vorstellen. Ziel der moralphilosophischen Forschung im Projekt war es dabei, einen ethischen Ansatz zur Bewertung von Sicherheitskontrollen an Flughäfen zu entwickeln, etwa zur Einschätzung des Eingriff in die Privatsphäre für verschiedene Kontrollprozesse. Anhand dieses Forschungsprojektes möchte er zunächst herausarbeiten, welche konkreten methodischen Herausforderungen sich hierbei für die Entwicklung eines anwendungsorientierten Ansatzes ergeben haben, der auch mit den technischen Ansätzen des Projekts kompatibel ist. Darauf aufbauend möchte er skizzieren, inwiefern eine hermeneutische Lesart von John Deweys Moralpragmatismus eine Vermittlung zwischen einer strengen Orientierung am Entscheidungskontext und einer robusten philosophisch-wissenschaftlichen Begründung leisten kann.

Literaturempfehlung: 
Volkmann, Sebastian (2014): "Angewandte Ethik für öffentliche Sicherheit: Versuch der Bestimmung einer Bereichsethik." In: Hans-Helmuth Gander, Gisela Riescher (Hrsg.): Sicherheit und offene Gesellschaft: Herausforderungen, Methoden und Praxis einer gesellschaftspolitischen Sicherheitsforschung. Bearbeitet von Sebastian Volkmann und Stefan Weidemann. Baden-Baden: Nomos 13-41.  

Freitag, 16. Juni 2017

Exegese als Altertumswissenschaft

Am Dienstag, den 27.06. im HS 1221 um 18 Uhr c.t. wird PD Dr. Stephan Witetschek (CV // Publikationen) von der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU München einen Vortrag halten über das Verhältnis von Exegese und Altertumswissenschaft. Wir erhoffen uns auch dieses Mal eine rege Diskussion und Teilnahme. Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Abstract

Innerhalb der Theologie gibt es verschiedene Teildisziplinen mit durchaus unterschiedlichen Ansätzen und Methoden. Das Fach Neutestamentliche Exegese (ähnliches gilt für die Alttestamentliche Exegese und die Kirchengeschichte) befindet sich dabei in einer spannungsvollen Position. Einerseits beschäftigt sich das Fach mit den Texten einer religiösen Bewegung der frühen römischen Kaiserzeit und ist daher notwendig auf den Kontakt zu den Nachbarfächern Klassische Philologie, Klassische Archäologie und Alte Geschichte angewiesen. In diesen Kontakten tritt die Exegese als ein Sonderfall antiker Religionsgeschichte auf; sie lernt viel von ihren Nachbarfächern, zuweilen trägt sie auch ihrerseits Erkenntnisse zum altertumswissenschaftlichen Diskurs bei. Andererseits ist die Exegese eine theologische Disziplin, deren Gegenstand im Christentum als "Heilige Schrift" definiert ist und von der andere theologische Fächer einen spezifischen "Input" erwarten. Beide Bezugsfelder haben Bedeutung für mögliche Entwicklungen des Faches; in diesem Spannungsfeld bewegt sich aber auch die ganze Theologie als "Glaubenswissenschaft".

Montag, 12. Juni 2017

Updates im Juni #1

Es gibt ein paar Neuigkeiten!
  • Das Impressum der Diskussionsrunde wurde optisch etwas aufgefrischt und ergänzt!
  • Die Prokolle zu den Sitzungen mit Herrn Dr. Tobias Lander "Bilder lügen nicht!" und mit Herrn Dr. Christoph Schmider "Angewandte Kirchengeschichte" stehen ab sofort als PDF-Downloads im Materialbereich zur Verfügung!
  • Die Freunde der Universität Freiburg haben die Gelder für die Initiative bewilligt!

Mittwoch, 7. Juni 2017

Einblicke in die Maschinelle Ethik

Nächsten Dienstag, 18h, HS 3117, wird Felix Lindner aus dem Institut für Informatik einen Vortrag für alle Interessierten halten. Thema: Einblicke in die maschinelle Ethik: Formalisierung und Verkörperung moralischer Urteilskompetenz. Wir freuen uns auf alle, die kommen und mitdiskutieren. Felix Lindner arbeitet derzeit mit dem Roboter Immanuel, der sich mit Menschen über moralische Fragen unterhält. Es wird bestimmt spannend!


Dienstag, 23. Mai 2017

Einblicke in die angewandte Kirchengeschichte

Dr. Christoph Schmider // CV
"Angewandte Kirchengeschichte - Exkursion in das Erzbischöfliche Archiv Freiburg", am Di., 30.05.2017, 18 Uhr s.t. Treffpunkt [Da die Plätze begrenzt sind ist eine Anmeldung bei der Diskussionsrunde via Mail erforderlich - Treffpunkt und Zeit werden dann bekannt gegeben.]

 
Abstract: Das Erzbischöfliche Archiv Freiburg (EAF) ist das „historische Gedächtnis der Erzdiözese“ Es beherbergt seit der Gründung der Erzdiözese Freiburg im Jahre 1827 alles anfallende Schriftgut des Ordinariat und seiner Einrichtungen. Das Archiv umfasst neben den Beständen aus Freiburg auch Bestände der (z. T. ehemaligen) Bistümer Konstanz, Mainz, Speyer, Straßburg, Worms, Würzburg und Augsburg. 

„Aufgabe des Archivs und seiner Mitarbeiter ist es, diese Unterlagen durch fachgerechte Erschließung aufzubereiten, für ihre sachgerechte Aufbewahrung zu sorgen und sie interessierten Nutzern - dazu gehören selbstverständlich auch die kirchlichen Dienststellen des Erzbistums - zugänglich zu machen.


Zugleich sorgt das Archiv für eine aussagekräftige Dokumentation der Gegenwart und der jüngsten Vergangenheit, um so das heutige Handeln der Kirche nachvollziehbar und transparent zu machen. Schließlich ist das Archiv - zusammen mit der Registratur - für sämtliche Fragen der Schriftgutverwaltung im Erzb. Ordinariat zuständig und berät die über 1.200 Pfarr-, Dekanats- und sonstigen kirchlichen Archive der Erzdiözese.“ Benutzer sind neben den Einrichtungen der Diözese hauptsächlich Landes- und KirchenhistorikerInnen. Privatpersonen können für genealogische Nachforschungen Anträge zur Sichtung von Kirchenbüchern stellen. Geleitet wird das EAF von dem Erzbischöflichen Oberarchivdirektor Dr. Christoph Schmider. Nach seiner Dissertation über die Geschichte der Freiburger Kirchenmusik hat er die Ausbildung für den höheren Archivdienst an der Archivschule Marburg absolviert.


Mittwoch, 10. Mai 2017

Bilder lügen nicht!

Am kommenden Dienstag wird die Vortragsreihe der Diskussionsrunde offziell mit Herrn Dr. Tobias Lander, Lehrbauftragter am Kunstgeschichtlichen Institut Freiburg i. Br. eröffnet. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und eine interessante Abschlussdiskussion!

Dr. Tobias Lander // CV
"Bilder lügen nicht – Pressebild und Kontextdetermination in Allan Kaprows Layout für 'Die Zeit' vom 20. März 1981", am Di. 16.05.2017, 18-20 Uhr Hörsaal 1221.

Abstract: 
Eine der heutigen Bilderwelt angemessene visuelle Kompetenz beinhaltet das Wissen um die Manipulierbarkeit von Bildern. Trotzdem herrscht über den Authentizitätscharakter der Pressephotographie weitgehend Konsens. Allan Kaprows Arbeit für Die Zeit entlarvt nicht nur die Manipulierbarkeit des Pressebildes jenseits einer technischen Veränderung, sondern ist zugleich Warnung vor dessen zweckgerichtetem Einsatz: Nicht das Bild lügt, die Lüge entsteht in dessen Gebrauch. 

Literaturtipp zum Einstieg: Coen, Amrai, Henk, Malte, Sußebach, Henning: Fotografie: Diese Bilder lügen, in: Zeit online, 29. Juni 2015, URL: http://www.zeit.de/2015/28/fotografie-wahrheit-luege-propaganda/komplettansicht [11. 05. 2017].


Mittwoch, 26. April 2017

Updates im April #3

Die ersten Druckexemplare des Programmposters sind heute Morgen rausgegangen. Allerdings ist dieses Poster noch nicht vollständig, da noch die Bestätigung der Freunde der Universität erwartet wird und daher das Logo der Freunde Freiburg in der Fußzeile fehlt. Allerdings wollen wir niemanden noch länger auf die Folter spannen und haben deswegen eine fast fertige Version des Posters hochgeladen. Sobald wir alles vollständig beisammen haben, folgt die aktualisierte Version die dann auch unter "Materialien" zu finden sein wird.


Sonntag, 23. April 2017

Updates im April #2

Unsere Pläne für ein neues Programm der Diskussionsrunde befinden sich in der Abschlussphase.
  • Ab sofort ist diese Plattform über eine eigene Domain erreichbar! Sie lautet, wie in der Adresszeile vorgegeben: www.anthrolog.de 
  • Vor wenigen Tagen haben wir die Bestätigung erhalten, dass die Verwaltung der Universität der Diskussionsrunde freundlicherweise für alle Termine eigene Räume zur Verfügung gestellt hat. Danke an alle, die das möglich gemacht haben! Die Raumangaben werden auf dem Programmposter angegeben sein.
  • Das Programmposter ist beinahe fertig und wartet noch auf seine letzten Korrekturen und Angaben bzgl. der genauen Titel der Vorträge. Geplant ist, dass ab Mitte der kommenden Woche das Poster in den Druck gelangt und dann an entsprechenden Orten in der Universität ausgehängt wird. Auch auf dieser Plattform werden sowohl Programmposter, als auch alle Einzelvortragsposter hochgeladen werden. 
  • Was noch aussteht: die Bestätigung von den Alumni Freunden für die geringfügige Unterstützung der Diskussionsrunde (Druck, Anfahrtskosten, Domain, etc.).

Samstag, 8. April 2017

Updates im April #1

Seit dem letzten Eintrag ist eine Menge passiert.
  • Der Termin für die Diskussionsrunde steht fest: jeweils alle zwei Wochen immer Dienstag von 18-20 Uhr c.t. - genauere Termine werden noch bekannt gegeben!
  • Das Programm für die Diskussionsrunde ist beinahe fertig!Wir müssen uns noch gedulden und hier und da noch ein paar Dinge abklären. Bekannt gegeben wird alles im Laufe der nächsten 2-3 Wochen mit einem offiziellen Programmposter, da hier auch hochgeladen wird!
  •  Soviel zum fixen Programm: wir haben 7 Termine, 5 davon sind Vorträge von Lehrkräften und Mitarbeitern der Universität Freiburg und außerhalb, eins davon ist eine Exkursion! Es bleibt also spannend!
  • Die Seiten "Impressum" und "Materialien" wurden aktualisiert. Vor allem lohnt sich der Blick auf die Seite "Materialien" - dort sind bereits ein paar Dokumente im PDF Format verfügbar, die unsere bisherige Arbeit und Erfolge in der Diskussionsrunde betreffen!
  • Es sind noch ein paar wenige Dinge in Planung: (1) eigene Webdomain, (2) Unterstützung von den Freunden der Universität und (3) die konkrete Raumbelegung. 
Weiteres folgt bald!

Montag, 13. März 2017

Weiter geht's!

Kommendes Sommersemester geht die Diskussionsrunde in die nächste Runde! Es gibt eine Menge Neuigkeiten:

  • wir haben jetzt einen eigenen Blog!
  • wir haben jetzt eine Mailadresse für Fragen und Anmerkungen: diskussionsrunde.ia@gmail.com (weiteres im Impressum)
  • wir stellen derzeit ein Programm für die Vorlesungszeit im Sommersemester 2017 auf die Beine mit Vorträgen seitens der Lehrkräfte der Universität Freiburg, Exkursionen und studentischen Beiträgen! Alles weitere wird bald bekannt gegeben!
  • über den Newsletter des Studiengangs wird bald ein Umfrage-Doodle in Bezug auf eine Terminfindung verschickt - wir hoffen, dass wir das bestmöglichste rausholen können!
Neuigkeiten folgen bestimmt bald! :)