Dienstag, 23. Mai 2017

Einblicke in die angewandte Kirchengeschichte

Dr. Christoph Schmider // CV
"Angewandte Kirchengeschichte - Exkursion in das Erzbischöfliche Archiv Freiburg", am Di., 30.05.2017, 18 Uhr s.t. Treffpunkt [Da die Plätze begrenzt sind ist eine Anmeldung bei der Diskussionsrunde via Mail erforderlich - Treffpunkt und Zeit werden dann bekannt gegeben.]

 
Abstract: Das Erzbischöfliche Archiv Freiburg (EAF) ist das „historische Gedächtnis der Erzdiözese“ Es beherbergt seit der Gründung der Erzdiözese Freiburg im Jahre 1827 alles anfallende Schriftgut des Ordinariat und seiner Einrichtungen. Das Archiv umfasst neben den Beständen aus Freiburg auch Bestände der (z. T. ehemaligen) Bistümer Konstanz, Mainz, Speyer, Straßburg, Worms, Würzburg und Augsburg. 

„Aufgabe des Archivs und seiner Mitarbeiter ist es, diese Unterlagen durch fachgerechte Erschließung aufzubereiten, für ihre sachgerechte Aufbewahrung zu sorgen und sie interessierten Nutzern - dazu gehören selbstverständlich auch die kirchlichen Dienststellen des Erzbistums - zugänglich zu machen.


Zugleich sorgt das Archiv für eine aussagekräftige Dokumentation der Gegenwart und der jüngsten Vergangenheit, um so das heutige Handeln der Kirche nachvollziehbar und transparent zu machen. Schließlich ist das Archiv - zusammen mit der Registratur - für sämtliche Fragen der Schriftgutverwaltung im Erzb. Ordinariat zuständig und berät die über 1.200 Pfarr-, Dekanats- und sonstigen kirchlichen Archive der Erzdiözese.“ Benutzer sind neben den Einrichtungen der Diözese hauptsächlich Landes- und KirchenhistorikerInnen. Privatpersonen können für genealogische Nachforschungen Anträge zur Sichtung von Kirchenbüchern stellen. Geleitet wird das EAF von dem Erzbischöflichen Oberarchivdirektor Dr. Christoph Schmider. Nach seiner Dissertation über die Geschichte der Freiburger Kirchenmusik hat er die Ausbildung für den höheren Archivdienst an der Archivschule Marburg absolviert.


Mittwoch, 10. Mai 2017

Bilder lügen nicht!

Am kommenden Dienstag wird die Vortragsreihe der Diskussionsrunde offziell mit Herrn Dr. Tobias Lander, Lehrbauftragter am Kunstgeschichtlichen Institut Freiburg i. Br. eröffnet. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und eine interessante Abschlussdiskussion!

Dr. Tobias Lander // CV
"Bilder lügen nicht – Pressebild und Kontextdetermination in Allan Kaprows Layout für 'Die Zeit' vom 20. März 1981", am Di. 16.05.2017, 18-20 Uhr Hörsaal 1221.

Abstract: 
Eine der heutigen Bilderwelt angemessene visuelle Kompetenz beinhaltet das Wissen um die Manipulierbarkeit von Bildern. Trotzdem herrscht über den Authentizitätscharakter der Pressephotographie weitgehend Konsens. Allan Kaprows Arbeit für Die Zeit entlarvt nicht nur die Manipulierbarkeit des Pressebildes jenseits einer technischen Veränderung, sondern ist zugleich Warnung vor dessen zweckgerichtetem Einsatz: Nicht das Bild lügt, die Lüge entsteht in dessen Gebrauch. 

Literaturtipp zum Einstieg: Coen, Amrai, Henk, Malte, Sußebach, Henning: Fotografie: Diese Bilder lügen, in: Zeit online, 29. Juni 2015, URL: http://www.zeit.de/2015/28/fotografie-wahrheit-luege-propaganda/komplettansicht [11. 05. 2017].